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Dargestellt sind verschiedene Texturen von Schönheitsprodukten, darunter ein gelbes Peeling-Pad, ein beiges Peeling, ein rosa Zuckerpeeling und eine grüne Gesichtsmaske.

Peeling für reife Haut

Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die natürliche Erneuerung der Haut, die Folge sind ein fahler Teint, feine Linien und eine ungleichmässige Hautstruktur. Ein speziell auf reife Haut abgestimmtes Peeling kann hier wahre Wunder wirken, aber nicht jedes Peeling ist gleich gut für reife Haut geeignet.

Peeling für reife Haut: Die richtige Pflege für ein strahlendes Hautbild

Ältere Haut ist oft auch trockene Haut. Zudem verlangsamt sich mit den Jahren die Zellerneuerung und die Haut braucht länger, um abgestorbene Hautschüppchen loszuwerden. Gleichzeitig wird sie dünner, verliert an Spannkraft, und ihre natürliche Regeneration verringert sich. Zusätzlich wird weniger Kollagen produziert und die Hautbarriere wird schwächer. Dagegen arbeiten wir mit Cremes und Seren und ein Peeling kann ihre Wirkung nach der Anwendung zusätzlich intensivieren. 

Das richtige Peeling kann dabei helfen, einen strahlenden Teint zu bewahren. Die Faustregel ist: Mild, aber wirksam. Denn falsch eingesetzt, kann ein Peeling die Hautbarriere zusätzlich stressen. Reife Haut ist in der Regel empfindlicher und die Auswahl des passenden Peelings daher essentiell. Aber mit dem passenden Produkt, das auf deine Hautbedürfnisse abgestimmt ist, wird ein Peeling zur Powerpflege für einen Glow.

Gerade bei trockener, reifer Haut reagieren viele zunächst zögerlich auf das Thema Peeling. Oft wird befürchtet, es könnte die Haut angreifen und so noch empfindlicher und trockener machen. Das Gegenteil ist der Fall, wenn man es richtig angeht. 

Was kann ein Peeling bei reifer Haut bewirken?

Während jüngere Haut regelmässig und schnell neue Zellen bildet, verlangsamt sich dieser Prozess im Alter deutlich. Die Folgen sind ein fahler Teint, trockene oder raue Hautstellen und eine reduzierte Aufnahmefähigkeit für Pflegeprodukte. Abgestorbene Hautzellen bilden dabei eine Art Barriere, die verhindert, dass Wirkstoffe aus Seren und Cremes besser in die Haut eindringen können.

Ein Peeling entfernt diese abgestorbenen Zellen, sorgt so für ein glatteres Hautbild und verbessert damit die Aufnahmefähigkeit der Haut. Das Ergebnis ist ein  frischeres, ebenmässigeres Hautbild. Auch bei altersbedingten Pigmentflecken können Peelings helfen. Hautalterungsprozesse, hormonelle Schwankungen, übermässige Sonneneinstrahlung sowie Umwelteinflüsse können die Pigmentzellen der Haut beeinflussen und so zur Entstehung von Pigment- oder Altersflecken führen. Eine regelmässige Anwendung von Peelings kann dazu beitragen, das Erscheinungsbild dieser Verfärbungen zu mildern und ein homogeneres Hautbild zu unterstützen.

Welches Peeling ist das richtige?

Peeling ist nicht gleich Peeling. Es gibt verschiedene Arten, die sich durch ihre Zusammensetzung, Textur und dadurch auch die Wirkung auf die Haut. Man unterscheidet zwischen drei Arten von Peelings:

  1. Mechanische Peelings mit Schleifpartikeln (z.B. aus Aprikosenkernen)

  2. Chemische Peelings auf Basis von (Frucht-)Säuren wie AHA/BHA

  3. Enzympeelings mit natürlichen Wirkstoffen, z. B. aus Papaya oder Ananas

Für reife Haut sind mechanische Peelings meist zu aggressiv. Sie können die ohnehin empfindliche Hautbarriere reizen oder Mikroverletzungen verursachen. Chemische Peelings mit AHA (z. B. Glycolsäure oder Milchsäure) wirken tief, sollten aber nur in niedriger Konzentration verwendet werden. Ideal sind Enzympeelings, da sie besonders mild zur Haut sind und den natürlichen Regenerationsprozess unterstützen, ohne zu reizen. Bestimmte Wirkstoffe eignen sich besonders gut für ein Peeling für reife Haut, sie sind nicht zu aggressiv und dennoch effektiv, du solltest immer nach deinem Hautbedürfnis gehen und dich an stärkere Peelings erstmal langsam herantasten. 

Hier eine Übersicht der effektivsten Wirkstoffe die du bei einem Peeling für reife Haut findest:

1. Alpha-Hydroxy-Säure (AHA)

  • Wirkung: Hauterneuernd, hauttonausgleichend, stimulierend für Kollagen 

  • Ideal bei: Altersflecken, fahlem Teint

  • Tipp: Hochkonzentriert kann’s brennen, bei trockener Haut besser mit Bedacht einsetzen.

Zum Beispiel: Glycolsäure, Mandelsäure, Milchsäure

2. Polyhydroxy-Säure (PHA)

  • Wirkung: Sehr sanft exfolierend, feuchtigkeitsspendend, antioxidativ 

  • Ideal bei: Sensibler Haut

  • Tipp: Wirken mehr an der Oberfläche, perfekt für den Einstieg

Zum Beispiel: Lactobionsäure, Galactose 

3. Beta-Hydroxy-Säuren (BHA)

  • Wirkung: Porentief reinigend, talgregulierend, entzündungshemmend

  • Ideal bei: Öliger oder zu Unreinheiten neigender Haut

  • Tipp:  Liegt bei dir eine Unverträglichkeit von Acetylsalicylsäure (Aspirin) vor, solltest du BHA-Peelings lieber nicht verwenden.

Zum Beispiel: Salicylsäure

4. Lipo-Hydroxy-Säure (LHA)

  • Wirkung: Mild, aber tiefenwirksam, hautschonend, antibakteriell 

  • Ideal bei: Sensibler, fettiger, unreiner Haut: Kann besonders in der Menopause oder bei Spätakne effektiv sein

Zum Beispiel: Lipohydroxysäure, Gluconolacton

5. Protease (Enzyme)

  • Wirkung: Löst abgestorbene Hautzellen ganz sanft, ohne Reibung und ohne Säuren 

  • Ideal bei: Sensibler, feuchtigkeitsarmer und allergischer Haut

Zum Beispiel: Papain (Papaya), Bromelain (Ananas)

Anwendung und die richtige Pflege danach

Ein bis zwei Peelinganwendungen pro Woche genügen, um sie nicht zu sehr zu reizen. Danach ist es wichtig, die Haut mit viel Feuchtigkeit zu versorgen, z. B. durch Hyaluronsäure oder beruhigende Wirkstoffe wie Panthenol. Auch Sonnenschutz ist Pflicht, da die Haut nach dem Peeling empfindlicher gegenüber UV-Strahlung ist.

Ob bei fahlen Hautpartien, Trockenheit, Fältchen oder Altersflecken, ein gut abgestimmtes Peeling kann reifer Haut spürbar neue Frische verleihen. Entscheidend ist das richtige Gleichgewicht: sanft genug, um die Haut nicht zu reizen, aber effektiv genug, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Regeneration anzuregen.

Ein gutes Gesichtspeeling ist wie ein Frischekick mit Tiefenwirkung, besonders bei reifer Haut. Es muss nicht brennen, kratzen oder schälen, um zu wirken. Die besten Peelings wirken gezielt, aber schonend, unterstützen die Hauterneuerung, sorgen für ein verfeinertes Hautbild und helfen deiner Pflege, das Beste aus deiner Haut herauszuholen. Darum ist es sinnvoll, nach einem Peeling mit feuchtigkeitsspendenden Seren und Cremes nachzuarbeiten, da diese nun besonders gut in die Haut eindringen und so den Feuchtigkeitshaushalt der Haut positiv beeinflussen können.

EXPERT TIP:

Nach dem Peeling ist deine Haut besonders aufnahmefähig. Greife jetzt lieber zu beruhigenden, feuchtigkeitsspendenden Produkten und verzichte direkt im Anschluss auf stark reizende Wirkstoffe wie hochdosiertes Vitamin C und A oder medizinisches Retinol. 

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